• duesseldorf -> berlin

    dafuer komme ich diesmal erst um 13h aus duesseldorf weg, werde erstmal mitgenommen von einem mitgast der veranstaltung, wegen der ich ueberhaupt in duesseldorf war, werde irgendwo im sueden von bochum an einer ausfahrt rausgelassen. laufe hier ein bisschen durch die gegend, um nicht direkt an einer stelle stehen zu muessen, wo man eigentlich garnicht anhalten darf. nach zwanzig minuten ist aber klar, dass ich dafuer unsinnig weit laufen muesste, also stell ich mich doch dahin und komm auch schon nach fuenf minuten weg. auch, whee, direkt an die a2, da wo es nach waltrop geht. aber weiter gehts erstmal nicht, obwohl annehmbare stellen zum anhalten da waeren. ich bleibe etwa anderthalb stunden da und es ist der gedanke ans dunkelwerden kein schoener. nachdem ich eingesehen habe, dass hier fast niemand anhalten wird (nur einer, aber der wollte garnicht auf die autobahn), stelle ich mich hin, wo eigentlich ueberhaupt kein aufenthalt von personen vorgesehen ist.

    aber da haelt wenigstens doch wer. ein paar auf dem weg nach muenster, das heiszt vor dem kamener kreuz muss ich schon wieder raus. sie ueberlegen, mich noch bis rhynern zu bringen, aber koennen sich nicht dafuer enscheiden und lassen mich auf einem kleinen parkplatz raus. da frage ich ein bisschen rum und werde einmal auf englisch gefragt, wo man hier eigentlich sei. das fragen nervt, also stell ich mich doch wieder an die ausfahrt und da nimmt mich ein pole auf dem weg nach polen (ah!) mit und meine probleme mit dunkelheit und so sind geloest. sehr schoen. leider spricht er keine sprache, die ich auch verstehe, ebenso gehts ihm mit mir und so wird nicht viel geredet. und wenn, dann ist das superanstrengend. er hoert irgendwelche techno-schlager mit polnischen und finnischen (sagte er, glaube ich, bin mir nicht sicher) texten. nix dagegen, aber irgendwann widerholt sich alles. trotzdem bin ich vor allem froh auf dem richtigen weg zu sein.

    in michendorf komm ich raus, es ist erstaunlich kalt und (weniger erstaunlich) dunkel. ich frage nach der bushaltestelle in der tanke, mir wird erklaert, da sei auch noch ein bahnhof mit stuendlichen verbindungen nach berlin. als ich von einem ausflug zum klo zurueckkomme, hat der gefragte mir sogar eine kleine karte gezeichnet. servicewuester my ass. ich frag dann aber doch erstmal drauszen und scheine damit vor allem misstrauen zu erregen, aber dann nehmen mich doch zwei damen mittleren alters mit bis suedkreuz und ab da uebernehmen die oeffentlichen verkehrsmittel.

    der restliche abend in der fetten ecke war aber auch ein lustiger. wenn ich auch irgendwie ueberfordert bin von lautstaerke und unausgeschlafenheit.

  • hamburg -> duesseldorf

    diesmal steh ich ganz frueh auf, um das problem mit dem fruehen sonnenuntergang auszugleichen, bin dann doch erst um 10 an othmarschen. da steh ich ein halbes stuendchen, dann werd ich mitgenommen, die a7 runter bis allertal. komme diesmal superfix zum thema. weiszt schon. in allertal steh ich auch nicht lange, werde mitgenommen bis rhynern, auch hier grosze diskussion, aber dafuer kommt der fahrer mal mit einer handfesten aussage rueber: "ich glaube an das leistungsprinzip." das ist in meinem sinne nicht, aber schoen, dass mal irgendwie... ja, substanz(?) ins ganze kommt. nun. auch in rhynern bleibe ich nicht allzulange und werde dann von jemandem auf dem weg nach aachen mitgenommen, der eigenlich ueber koeln fahren wollte aber dann doch die a46 nimmt und mich in duesseldorf-zentrum rauslaesst. nach einer dreiviertelstunde rumlaufen bin ich dann auch auf ziemlich indirektem wege an meinem ziel.

  • "weil, weil diese, weil... diese person mein vertrauen hat."

    via bildblog

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